Origamics – Warum Papierfalten nicht nur Kinderkram ist.

Sicher kennen Sie aus Ihrer Kinderzeit noch einige aus Papier gefaltete Gegenstände und können diese vielleicht aus dem Gedächtnis nachfalten. Der Papierhut oder das daraus weiter gefaltete Schiffchen gehörten zum Standartrepertoire im Kindergarten. Später kamen dann andere Formen hinzu: In manch langweiligen Schulstunden flogen Papierschwalben durchs Klassenzimmer, auch in Hörsälen sollen solche Flugobjekte schon gesichtet worden sein.

Betrachtet man das Papierfalten nur auf dieser Ebene, dann handelt es sich – je nach Blickwinkel – um eine mehr oder weniger nutzlose Beschäftigungstherapie für quengelnde Kinder oder bestenfalls um eine Tätigkeit zur Herstellung ästhetisch ansprechender Papiererzeugnisse mit gleichfalls keinem weiteren Nutzen – Kinderkram eben.

Nun mag schon die ironische Darstellung andeuten, dass dem eben nicht so ist, sondern dass es für diesen handelnden Umgang mit Papier sehr wohl viele gewichtige Gründe gibt. Diese aufzuspüren und offen zu legen, ist ein Ziel dieses Vortrags